Rettet das Land vor dieser CDU

Der Landesgeschäftsführer Jens Guth reagiert auf die Äußerungen des CDU Landesverbandes RLP

Der Betzenberg ist zwar nicht der höchste, aber vielleicht der bekannteste Berg von Rheinland-Pfalz. Jetzt hat der Steuerzahlerbund Rheinland-Pfalz bemängelt, dass es durch die Stadt Kaiserslautern angeblich mit EU-Recht nicht vereinbare Förderungen für den 1. FC Kaiserslautern gegeben haben könnte. Dazu erklärte Jens Guth, der Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz: „Es ist klar aus welcher Richtung der Wind weht, wenn der Chef des Steuerzahlerbunds, früher ein überaus aktives Mitglied der Jungen Union und ehemaliger Mitarbeiter bei einem CDU-Bundestagsabgeordneten, kurz vor den Kommunalwahlen dieses Thema hinter dem Ofen hervorzerrt. Sicher ist es richtig, Vorgänge offen auf den Tisch zu legen. Zuallererst schaden solche  Schlagzeilen aber dem Ansehen des 1. FC Kaiserslautern.

"Am fehlenden Fingerspitzengefühl für die Bedeutung des Vereins für Stadt und Region merkt man, dass Quante kein Rheinland-Pfälzer ist.
Natürlich lässt Julia Klöckner sofort ihre Alte-Herren-Mannschaft auflaufen,  allen voran Ersatzspieler Bracht, der gegen den 1. FCK und das Land nachtritt. Aber die CDU spielt nicht nur gegen die Landesregierung, sondern auch direkt gegen den FCK, gegen die Pfalz und gegen ihre eigenen Parteifreunde im Stadtrat von Kaiserslautern – die CDU macht nicht mal davor halt, das dem einzigen Ehrenbürger unseres Landes und Ehrenspielführer der deutschen Fußballnationalmannschaft, Fritz Walter, gewidmete Museum in den Schmutz zu ziehen“, so Jens Guth weiter.
Einfach nur peinlich: Noch 2008 hatte der damalige CDU-Landesvorsitzende Christian Baldauf die Landesregierung öffentlich gedrängt, dem 1. FC Kaiserslautern aus einer wirtschaftlichen und sportlichen Krise zu helfen, jetzt ist das alles vergessen.