Besetzung ASK-Werksdirektor

Der Vorwurf des Wortbruchs ist entschieden zurückzuweisen!

SPD und Bürgermeisterin erklären: Es gab keine Absprache über ein Jahr! Die Bürgermeisterin hat nie eine Befristung von nur einem Jahr befürwortet. Es wurde ein grundlegendes Gespräch auch mit der CDU geführt, das protokolliert wurde - eine Einigung über eine bestimmte Befristung wurde nicht erzielt, sondern nur darüber, dass zeitnah Modelle für eine zukunftsweisende Lösung im Hinblick auf den ASK auszuarbeiten sind.

Die CDU hat eine Befristung in die Diskussion gebracht. Auch andere Führungspositionen, wie etwa die eines Vorstandes, sind befristet - in der Regel auf fünf Jahre, um einer neuen Kraft die notwendige Zeit für Gestaltung zu geben! Über einen längeren Zeitraum wäre man sicher auch übereinkommen! Eine Beschränkung auf ein Jahr wurde indes erstmals am Rande der ZAK Sitzung am Dienstag vor dem Ausschuss vom Sprecher des WA der CDU erwähnt. Daraufhin hat die Bürgermeisterin unmittelbar zum Ausdruck gebracht, dass sie eine Befristung von nur einem Jahr für viel zu kurz hält, um Ruhe in den Betrieb zu bekommen - insbesondere um die Mitarbeiterschaft zu beruhigen! Zu behaupten, es wäre eine Befristung von einem Jahr vereinbart worden, ist schlicht und ergreifend nicht wahr und der damit verbundene Vorwurf ehrverletzend! Gezeigt wird hiermit nun die Niveaulosigkeit der Diskussion und die Armut an Lösungsbeiträgen!

Auch der derzeitige Interimswerkleiter Klinkhammer hat sich gegen eine einjährige Befristung ausgesprochen. Noch in der Sitzung hat er sehr deutlich hervorgehoben, dass auch ein erfahrener Mann wie Herr Grüner, ein gutes halbes Jahr braucht, um sich einzuarbeiten und man bei einer solch kurzen Befristung dann schon Mitte nächsten Jahres wieder anfangen müsse, über Personalfragen zu diskutieren, da bekanntermaßen eine Neuausschreibung ein gutes halbes Jahr kostet! Auch Herr Grüner hat sehr deutlich hervorgehoben, dass er die Installierung einer nachhaltigen Führung des ASK für erforderlich hält, um den Mitarbeiter Vertrauen in die Zukunft zu geben und dass er dafür zur Verfügung steht.

Die Bürgermeisterin hat ihr Verständnis für das Ansinnen der CDU zum Ausdruck gebracht, schnellstmöglich Entscheidungsgrundlagen für die organisatorische Neugestaltung vorgeschlagen zu bekommen! Das ist sachlich nachvollziehbar! Schon Mitte nächsten Jahres Unsicherheiten in der Führungsfrage aufzuwerfen, kommt den Restrukturierungsmaßnahmen aber sicher nicht zu Gute. 

Die Fraktionen sind sich über alle Parteien hinweg über die Person Herrn Grüners als neuem Werkdirektor einig! Wir müssen weg von weiteren Fristdiskussionen ohne Gestaltungskraft! Die SPD fordert eine substantielle, lösungsorientierte Diskussion, die nicht politisch motiviert ist! Es wird sich im Stadtrat zeigen, ob die Belange des ASK oder politische Eitelkeiten im Mittelpunkt der Diskussion stehen!